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Einführung md4-200

md4-200: Einführung

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Das System md4-200 ist ein AUMAV (Autonomous Unmanned Micro Aerial Vehicle). Es wurde für Aufgaben im Bereich der Koordination, Dokumentation, Erkundung, Vermessung, Inspektion und Observation entwickelt.

Unsere microdrones werden komplett aus Kohlefaserkunststoff hergestellt, damit sie so leicht und so robust wie möglich sind. Dieser Carbon-Body dient gleichzeitig zur Abschirmung gegenüber elektromagnetischen Interferenzen.

Unser AAHRS (Altitude, Attitude and Heading Reference System) besteht aus folgenden Sensor- Typen: Beschleunigungsmesser, Gyroskope, Magnetometer, Luftdruck-, Luftfeuchtigkeit- und Temperatursensor.

Durch unsere synchronisierten, bürstenlosen Direktantriebe (getriebelos) ist der Geräuschpegel sehr niedrig (U / min <2000, Lärm <63dBA @ 3m). Diese speziellen Antriebe laufen selbst während des Betriebes nach einer eventuellen Überlast oder Blockade wieder an.

Das optionale GPS-System beinhaltet Position-Hold und autonome Waypoint Navigation.

Unser Flugdatenschreiber in Form einer microSD Karte erlaubt eine Fluganalyse in Echtzeit.

Mittels des Downlink Decoders werden die Daten wie z.B. Akkuzustand, Höhe, Lage, Position und Flugzeit an die Base Station weitergeleitet. Darüber hinaus haben wir ein entsprechendes Audio-Feedback für die bestmögliche Pilotenunterstützung implementiert. Damit besteht keine Notwendigkeit mehr, die Anzeigemöglichkeiten im Blickfeld zu behalten.

Zusätzliche Sicherheitsfunktionen beugen Unfällen vor. Bei Störungen wie z.B. zu geringer Batterieleistung oder gestörter Funkverbindung leitet die md4-200 automatisch eine Notlandung mit definierter Sinkrate ein.

Je nach Ausstattung und Umgebungsbedingungen kann die md4-200 Flugzeiten bis zu 30 Minuten erreichen.

Mit der Hilfe unserer Software-Tools bieten wir Ihnen einen weltweit zugänglichen Dienst bestehend aus Ferndiagnose und Firmware-Updates an.

md4-200 peli case

a) Das obere Bild zeigt die microdrone md4-200.
High endurance Quad-AUMAV, VTOL, Geschlossenes Kohlefaser Body, Flight Controller, Navigation Controller, Getriebe- und bürstenlose Motoren, Dualer FM Empfänger, Fluglage- und Höhencontroller, Flugzeit bis zu 30 min, 200g Nutzlast, Durchmesser < 1m, emergency landing features, geringe Geräuschentwicklung (<63dBA @ 3m), wassergeschützter IO-Controller, 5V/1A, 2x Servokanal, 2x Schaltkanal 5V/16V/belastbar bis 1A , RS-232-Erweiterung für Zoom-Kamera und andere spezielle Geräte.

basestation mdcockpit

b) Das obere Bild zeigt die Base Station
2,4 GHz 4-fach-Diversity-Empfänger, interne Stromversorgung, Eingänge: 230/115VAC, 12/14.8VDC, LiPo-Ladegerät incl. Balancer, USB Video-Grabber, Video-Splitter 3x Ausgang, Downlink-Decoder für Telemetrie empfang (Batteriespannung, Empfangsqualität, Fluglage, Höhe, GPS-Position, Flugzeit etc.). Basis Station Software "mdCockpit", 1,4-Megapixel-Videobrille, LiPo Akkus 4s, 14.8V, 2300mAh (indentisch mit Flugakku der md4-200) Pelicase (486 x 392 x 192mm)*.


*Das Pelicase der Base Station kann im größeren Pelicase der md4-200 mitgeführt werden.

Unsere microdrones können mit Hilfe der Wegpunkt-Navigation vollständig autonom betrieben werden, einschließlich automatischem Starten und Landen.

Um eine anpassbare Wegpunktprogrammierung modular und einfach zu gestalten und überdies archivierbar bzw. reproduzierbar zu halten haben wir eine spezielle WNSL (Wegpunkt-Navigation Script Language) entwickelt. Diese Script-Sprache steuert auch die System- und Nutzlastfunktionen.

Sobald eine oder mehrere Waypoint Routen erstellt worden sind, kann dieser auf eine Speicherkarte übertragen werden und in die microdrone eingesetzt werden.

Ein Wegpunkt kann ein "Fly Through Waypoint" (zum Nächsten) oder eine "Action Waypoint" sein. Jeder Wegpunkt kann verschiedene Eigenschaften haben wie z.B. Positionstoleranz, Fluggeschwindigkeit, Yaw-Winkel, Nutzlastoptionen. „Action Waypoints“ sind überdies in der Lage, Synchronisierungen, Verzögerungen und Nutzlast-Operationen auszuführen.

Eine typische Wegpunkt-Sequenz sieht in der menschlichen Sprache etwa so aus:

  • Setze die tatsächliche GPS-Position als Ausgangsposition
  • Aktiviere Auto-Start/Landung
  • Setze die Reisegeschwindigkeit (z.B. 5 m / s)
  • Setze Wegpunkt-Lagetoleranz (z. B. +-3m)
  • Setze relative Starthöhe (z.B. 3m)
  • Starte die Motoren
  • Flieg zur absoluten Position (Koordinate in ECEF oder LLH)
  • Dreh dich auf 30 Grad Nord
  • Setze Neigungswinkels der Kamera (z.B. 45 Grad)
  • Löse Kamera aus
  • Flieg zur relativen Position (x, y, z [m])
  • Führe IO-Action aus (z. B. Absetzen einer Bodenmarke, Aufnahme eines Messwerts, …)
  • Kehre zurück an die Ausgangsposition (Home Position)
  • Führe automatische Landung aus
  • Schalte Motoren aus

Spezielle Makro-Funktionen wie "POI" (Point-of-Interest) bieten einzigartige Möglichkeiten:

Durch die Festlegung eines oder mehrere POIs können Sie automatisch einen fixierten Punkt umfliegen, z.B. einen Turm. Dabei stellt i.d.R. der markanteste, interessanteste Punkt des Turms den Point-of-Interest (Punkt des Interesses) dar.

Wenn POI aktiviert ist, richtet sich die microdrones auf alle so konfigurierten Wegpunkte automatisch aus (Gierwinkel, Kameraneigung, …).

Typische Wegpunktaktivität mit ca. 2m Positions-Toleranz:

GPS Position Hold:

GPS / INS Implementation:

Optionale Erweiterungen:

  • Unterstützung von CAN 2.0B Protokoll, Integration von CAN-basierten maßgeschneiderten Nutzlastoptionen.

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